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 Historische Entwicklung des Autohaus Schragl
1925 - 1949 Franz Xaver Krumm, der Großvater von Erich Schragl, eröffnet am 17. Oktober 1925 eine Mietautozentrale, in der Bahnhofstrasse in Mindelheim. Die Autowerkstatt Franz Xaver Krumm wurde am 14.09.1926 in der Landsberger Str. 20 gegründet. Hier wird alles repariert was Räder hat. Ausserdem wird von Franz Xaver Krumm die erste Tankstelle in Mindelheim eröffnet.
1950 - 1962Die beiden Partner Eugen Krumm und Herbert Schragl (Sohn und Schwiegersohn des Gründers Franz Xaver Krumm) bekommen einen Volkswagen-Werkstattvertrag. Der liefernde Händlerbetrieb ist die Firma Steigmüller in Memmingen. Im Laufe der Zeit vergrößert sich das Unternehmen sukzessive durch Grundstücksaufkäufe und Erweiterungsbauten. Der Kundenzuwachs ist gewaltig.
1963 - 1970Das Autohaus wird Volkswagen-Händler für die Stadt und den Landkreis Mindelheim. 1967 kommt ein Audi-Service- und -Handelsvertrag hinzu. Das NSU-Fahrzeugprogramm wird der VW-Palette zugeordnet. 1970 fordert der Volkswagen-Konzern eine Trennung der beiden Marken Audi und Volkswagen. Beide Marken dürfen nicht mehr in ein und demselben Gebäude vertrieben und gewartet werden.
1971 - 1982In Mindelheim entsteht 1971 ein zweiter Betrieb. Die beiden Unternehmer Krumm und Schragl trennen sich. Eugen Krumm zieht mit dem Fabrikat Audi in einen neuen Betrieb in die Allgäuerstraße, Mindelheim. Gleichzeitig übernimmt Erich Schragl am alten Standort den verbliebenen Volkswagen-Betrieb. 1975 werden die beiden Konzern-Marken wieder zusammen geführt, sodaß beide Häuser mit beiden Fabrikaten Volkswagen und Audi in Mindelheim im gegenseitigen Wettbewerb stehen.
1982 - 1984Ab 1982 beginnen Gespräche zwischen Erich Schragl und Eugen Krumm, mit dem Ziel einer Kooperation . Das Ergebnis ist der Umbau des Autohauses in der Landsberger Straße in einen Lebensmittelmarkt, der Verkauf des Unternehmens Krumm an eine branchenfremde Firma und der Neubau eines Volkswagen-Audi-Autohauses im kaum besiedelten neuen Gewerbegebiet Mindelheims, direkt am zukünftigen Autobahnzubringer.
1985 - 1988Am 01.03.1985 nimmt das neue Unternehmen den Betrieb auf. Als Betriebsform wird eine Besitzgesellschaft in Form einer GbR und für den operativen Bereich, eine KG mit einer Komplementär-GmbH gewählt. Geschäftsführer der GmbH und der KG wird Erich Schragl. Eugen Krumm beteiligt sich als stiller Gesellschafter in der Besitzgesellschaft.
1989 - 1991Dem Volkswagen-Audi-Zweigbetrieb der Fa. Seitz in Bad Wörishofen (Hauptsitz Kempten) wird zum 31.12.1991 vom Grundstück- und Immobilienbesitzer der Mietvertrag gekündigt. Im Gespräch mit dem Bezirksleiter von Volkswagen, erklärt sich Erich Schragl bereit, einen neuen Volkswagen-Audi-Betrieb in Bad Wörishofen zu erstellen, wenn sich die Firma Seitz aus dem Marktverantwortungsgebiet Bad Wörishofen zurückzieht. Wolfsburg und die Region sind einverstanden. Es wird schnell gehandelt.
1992 - 1993Im Februar 1992 beginnt der Auszug aus der Hochstraße in Bad Wörishofen, dem ehemaligen Seitzgelände und der Einzug in das Ausweichquartier, Autohaus Gruschka in der Leonhardt-Oberhäuser-Straße. Die Suche nach einem geeigneten Grundstück für den neuen Betrieb gestaltet sich ausgesprochen schwierig. Durch geschickte Verhandlungen gelingt es, ein städtisches und ein angrenzendes privates Grundstück zu kaufen und zu vereinen. In idealer Lage an der Zufahrt zum Gewerbegebiet entsteht ein neuer Automobilbetrieb in Händlerdimension.
1993 - 1995Der neue Betrieb in Bad Wörishofen nimmt am 02.01.1993 in der Karl-Benz-Straße 25, die Arbeit auf. Das Bad Wörishofener Autohaus bekommt einen Werkstatt-Status für VW und Audi, angeschlossen an die Zentrale in Mindelheim. Eigentümer von Grund und Immobilie ist Agnes Schragl, Ehefrau von Erich Schragl. Die Mindelheimer GmbH & Co KG betreibt das operative Geschäft und schließt mit Agnes Schragl einen langfristigen Mietvertrag.
1995 - 1998Ende 1995 scheidet Eugen Krumm endgültig aus dem Unternehmen aus. Die Besitzanteile an der GbR übernimmt Agnes Schragl. Im Rahmen der Vertriebsnetzoptimierung wird dem Mindelheimer Betrieb ein neuer Vertrag vom Hersteller angeboten. Dies hat zur Folge, daß im Herbst ein Erweiterungsbau erforderlich ist. Investiert wird in einen neuen Auslieferungsraum für Neuwagen, eine Dialog-Annahme, ein Kundendienst-Büro und einem Dispositionsbüro.
1999 - 2003 Aufgrund einer Forderung des Herstellers wird der Betrieb Mindelheim zum reinen Volkswagen-Exklusiv-Händler und der Betrieb Bad Wörishofen zum reinen Audi-Exklusiv-Händler. Im Jahr 2001 wird allen VW-Audi-Händlern in Europa zum 30.09.2003 vom Hersteller der Händlervertrag gekündigt. Der Grund ist eine Änderung der EU-Verordnung für Hersteller und angeschlossenen Händler. Am 01.10.2003 nimmt das Unternehmen Schragl die neuen Händlerverträge von Audi und VW in beiden Betrieben nicht an. Dies ist erforderlich, um das Autohaus möglichst flexibel und ohne Einschränkungen weiter rentabel betreiben zu können. Über eine aktive Vermittlertätigkeit kann der Kunde weiterhin Neuwagen beziehen Darüber hinaus sind die Autohäuser bei der Beschaffung von preisgünstigen EU-Neuwagen, Werksdienstwagen und Jahreswagen wesentlich flexibler.
2004 - 2007Der freie Handel mit Automobilen hat das Verhältnis zwischen Unternehmen und Interessenten bzw. Kunden stark verändert. Nicht mehr die Interessen des Herstellers stehen im Vordergrund, sondern vielmehr die Interessen und Wünsche des Kunden. Gemeinsam mit dem Kunden wird das gewünschte Auto zusammen mit den finanziellen Möglichkeiten gestaltet. Anschließend wird das entsprechende Wunschauto zu besten Konditionen beschafft. Im Servicebereich konzentriert sich das Unternehmen auch intensiv auf kostengünstige Reparaturen von älteren Autos und auf Standard-Reparaturen von Fremdfabrikaten. Dies ist im Trend und entspricht den Forderungen der Kunden.
2008 - 2011Im Frühjahr 2008 entscheidet sich Erich und Agnes Schragl auf die Dachflächen beider Betriebe eine umweltfreundlich Fotovoltaik-Anlage zu installieren. Im Vorfeld werden die Dächer der beiden Häuser komplett saniert. Gleichzeitig wird in Mindelheim die Werkstatt um eine spezielle Halle zur Instandsetzung von LKW`s erweitert. Seit Oktober 2008 wird der gewonnene Strom der Fotovoltaikanlagen in das öffentliche Netz gespeist. Im Januar 2009 wird die Gesellschaftsform des Unternehmens geändert. Aus der Firma Autohaus Erich Schragl e.K wird Autohaus Schragl KG. Alfred Heiß wird als Kommanditist mit einer Einlage von 300.000,- € aufgenommen. Es ist geplant, dass er das operative Geschäft in den nächsten drei bis fünf Jahren komplett übernehmen wird. Alfred Heiß ist langjähriger Mitarbeiter des Unternehmens. Ursprünglich als Service-Berater tätig, wechselte er in den Verkauf, wurde Geschäftsführer in Bad Wörishofen und rechte Hand von Erich Schragl. Der freie Wagenhandel mit Dienstwagen von VW, Audi und Skoda, von neuen EU-Fahrzeugen und die Vermittlung von neuen VW's, Audi's und Skodas hat sich bestens bewährt und wird vom Kunden in hohem Maße gewürdigt. Es ist geplant, diese Art des Wagenhandels auch in Zukunft weiter zu verfolgen und auszubauen. Anfang 2010 beginnt Erich Schragl und Alfred Heiß sich Gedanken einer endgültigen Nachfolgeregelung zu machen. Aus Ideen und Gedanken werden konkrete Verhandlungen. Bis zum Jahresende kommt es zu einer einvernehmlichen Lösung. Ab Januar 2011 ist Alfred Heiß Komplementär und Inhaber des Unternehmens. Erich Schragl tritt zurück und steht dem Unternehmen weiterhin beratend zur Seite. Alfred Heiß will die Betriebe im bewährten Stil weiterführen. Bad Wörishofen ist nicht nur ein engagierter, erfolgreicher Service-Anbieter für VW und Skoda, sondern inzwischen auch ein starker Handelsplatz vorwiegend für Skoda, aber auch für VW's und Audis.
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